Wie alles begann – ein gesundheitsbegeisterter Rohkostpionier

 

Vor 25 Jahren, als Vegetarier noch als Hippies mit komischen Ideen galten und das Internet in den Kinderschuhen steckte, gründete Kaspar Kunz das Unternehmen Kunz Vital. Kaspar ist gesundheitsbegeistert und entdeckte schon früh, dass es sich ohne tierische Produkte und mit viel Rohkost besser lebt. Er fühlte sich nicht nur fitter, sondern auch einige Gesundheitsbeschwerden klangen ab.

Auch heute hält sich Kaspar nach wie vor fit und ist begeisterter Rohköstler. Wir haben ihn anlässlich des Jubiläums interviewt und möchten dir das ganze Interview in diesem Blogpost zur Verfügung stellen:

Sali Kaspar, wir sind dankbar, dass du Zeit für uns nimmst. Viele von uns sind von der Rohkost-Lebensweise fasziniert oder bereits in sie verliebt. Kannst du uns ein wenig über deine Reise zur Rohkost erzählen?

Kaspar: Sali frohköstler. Da ich auf einem vielseitigen Bauernhof aufgewachsen bin, habe ich von daher einen Bezug zum Essen und weiss, was dahintersteckt. Es gibt halt nichts Besseres als eine REIF vom Baum geerntete frische Frucht (oder vom Bauern frisch und REIF gekauft). Dank meinem älteren Bruder und anderen Vorreitern erkannte ich, dass:
a) es auch andere Essweisen schon immer gab und gibt,
b) Lebensmittel auch ohne Kunstdünger und ohne synthetische Pestizide gedeihen und dadurch umso länger frisch bleiben und aromatischer bleiben.
c) dass es nicht wenige Menschen, Ärzte und Forscher weiterhin gibt und schon immer gab, die gesund alt wurden, auch sogenannte unheilbare Krankheiten wirklich & dauerhaft heilen. Dass die aktuelle, politische Gesundheitsdiktatur nichts mit Gesundheit zu tun hat, realisiert jeder, der sich tiefer damit beschäftigt. Wer profitiert davon?

Welche körperlichen und geistigen Veränderungen hast du seit deiner Umstellung festgestellt?

Kaspar: Als Erstes ist mir aufgefallen, dass ich weniger schnell ermüdete, also ohne Training fitter war, nicht mehr so verschleimt war (Milchprodukte weggelassen und diese durch pflanzliche Proteinnahrung ersetzt) und nach dem Mittagessen nicht mehr das Bedürfnis nach einem Mittagsschlaf hatte.

Einen eigenen, erfolgreichen Onlineshop zu führen, ein Rohkost-Pionier und Inspiration zu sein, ist so ziemlich ein Traumjob für viele! Wie hat alles angefangen?

Kaspar: Als ich 1996 begann, gab es ja zwar Computer, aber noch kein Internet, geschweige denn Onlineshops, und Vegetarier galten als Spinner. Jede Kundenanfrage musste also via Brief versendet werden. 1997 stellte ich dann meine erste Sekretärin, Doris Bettinelli (heutige Inhaberin und Geschäftsführerin) als Teilzeitangestellte an, damit ich Zeit hatte für meine Zimmerei-Aufträge. Sie war an einer längerfristigen Anstellung interessiert, hat also nicht geblufft.

Meine ersten Onlineshops zu entwickeln war etwas vom Mühsamsten überhaupt, was ich jemals machte. Aufgrund meiner vorangehenden Ernährungslektüren und -umstellung schaffte ich mir bald eine Saftzentrifuge an, um mehr Nährstoffe und Gemüse einnehmen zu können. Beruflich als Zimmermann selbständig musste und wollte ich kräftig und fit sein, wobei mir insbesondere Rüeblisaft half. Diesen Entsafter (Saftzentrifuge) hatte ich 3 volle Jahre. Leider machte der so einen Krach, dass niemand im gleichen Haushalt telefonieren konnte, während ich meine Säfte machte. Und wie heute mich während der Saftherstellung mit meinem Slowjuicer (habe einen Angel) mich mit jemanden zu unterhalten, das war absolut unmöglich bei dem Krach. Auch die so wertvollen Grünsäfte aus Spinat, Lattich, Brennnesseln, Löwenzahn konnte ich mit der Saftzentrifuge nicht machen. Zudem hatte ich auch den Eindruck, mein Entsafter (Saftzentrifuge) würde, je länger ich in benützte, immer noch lauter. So bin ich dann auf die Champion-Saftpresse aufmerksam geworden, die der Saftpionier Dr. Norman Walker empfahl. Ich hatte von dieser gleich 3 Stück gekauft, Freunde wollten sie auch. Damals gab es keine anderen Slowjuicer. Diejenigen, die wir heute anbieten, sind dem Champion aber weit überlegen.
In den Arbeitspausen und am Feierabend interessierten Menschen die Saftpresse zu zeigen empfand ich als bereichernd.

Was ist die Frage Nr. 1, die deine Mitmenschen an dich stellen, wenn sie erfahren, dass du dich hauptsächlich von Rohkost ernährst, und was ist deine Antwort darauf?

Kaspar: Wirst du satt damit? Hast du keinen Mangel, kann man das roh essen?! Nun, ich hatte schon vorher Mängel, manchmal Atemprobleme, manchmal Löcher in den Zähnen etc., auch wenn ich im Allgemeinen gesund war. Dass die Atemprobleme mit Stress und übermässigem Milchprodukte-Konsum zu tun hatten, realisierte ich erst nachher. Es muss jeder so machen, wie er es für richtig hält. Schon einmal einen feinen, frischen Saft oder Smoothie probiert? Einfach wunderbar! Und das optimal zusammengestellte (f)rohkost-Essen, wonach du nicht mehr müde nach dem Essen wirst?

Was empfiehlst du jemandem, der mehr Rohkost in seine Ernährung einbauen möchte?

Kaspar: Das ist super, wenn auch nicht das allein Seligmachende. Am einfachsten ist es, einfach entspannt den Rohkostanteil zu erhöhen, soweit man sich wohl fühlt, und das Schädliche schrittweise wegzulassen oder zumindest zu reduzieren: nicht zu viel essen, insbesondere nicht zu viel mischen, keine gebackenen Kuchen, Fertigprodukte, weisse Kohlenhydrate und Tierisches, weniger Süsses (gilt auch für Trockenfrüchten, Kaffee). Es kommt auf das Ganze an. Der Superspirituelle, der alles isst, wird ebenso gesundheitliche Probleme bekommen wie jemand, der zwar eine (scheinbar) perfekte Ernährung hat, aber verbittert, unglücklich und/oder ständig im Stress ist. Neben einer möglichst natürlichen, einfachen Nahrung sind regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf, soziale Kontakte und eine positive Lebenseinstellung ebenso wichtig!

Welche Geräte verwendest du am liebsten und was isst du an einem normalen Tag?

Kaspar: Am meisten verwende ich meine Angel-Saftpresse, Gemüseraffel, Keramikhobel und auch den Powermixer für feine Smoothies und Suppen nach Lust und Laune oder den Rezepten von Dr. Urs Hochstrasser (wenn mir kalt ist, lasse ich die Rohsuppe im Mixer esswarm werden).
Zum Frühstück mache ich mir meist einen Gemüsesaft mit Grünem. Wenn ich hungrig bin noch ein paar NüsseSprossen oder Spirulina/Chlorella oder Wurzelkraft dazu. Mittags ein grosser, reichhaltiger Salat. Abends unterschiedlich.

Bei dir Zuhause gibt es immer Feines zu essen. Möchtest du eines deiner Lieblingsrezepte mit uns teilen?

Kaspar: Ja gern. Einige meiner Lieblingsrezepte sind auf dem Blog zu finden, zum Beispiel die Beta-Carotin-Bombe.

Wow, da hat Kaspar einiges erlebt in seiner Zeit als Rohkostpionier und frohkost-Gründer. Denk dran: Wenn auch du leckere Säfte und vieles mehr zuhause selbst herstellen möchtest, gibt es heute unser Jubiläums-Bundle.

Für nur CHF 435.- (statt 583.-) bekommst du einen Kuvings-Entsafter inklusive eines Icecream- & Smoothie-Sets, einer Zitruspresse und vielem mehr. Sichere dir deinen Slow Juicer zum Vorteilspreise, solange der Vorrat reicht.

Wir heben die Gläser mit frischgepresster Limonade auf dich, auf Kaspar und auf frohkost.ch und wünschen dir wunderschöne Sommertage!

Finde kinderleicht den perfekten Entsafter für deine Bedürfnisse! Hier gehts zum kostenlosen Entsafter-Ratgeber

 

Hier klicken um einen Kommentar zu hinterlassen.

Kommentar: